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Jonathan Perry: Winterabenddämmerung

Zeitzünder/Lyrik heute
Jonathan Perry

Winterabenddämmerung


Ruhlos hin- und hergerissen,
ohne Möglichkeit zu flüchten,
einsames Schilfgras,
im Sturm,
am Flussufer taumelnd,
wie schön du bist,
wie schön
deine kleinen, grünen Hände,
immer und allem geöffnet,
wie schön dein weißes,
buschiges Haar,
wild wie eine Fackel flackernd,
einsames Schilfgras,
du sollst wissen,
dass du nicht alleine bist,
dass es andere gibt,
die ruhlos hin- und hergerissen,
ohne Möglichkeit zu flüchten,
schutzlos ausgeliefert,
im Sturm,
taumeln wie du.


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