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Michael Lentz:
Mons Augen


Jan Kuhlbrodt
interviewt
Michael Lentz
über Franz Mon

Gottfried Benn, Friedrich W. Oelze:  
Briefwechsel 1932-1956  

Besprechung
Michael Braun

Ulrike Feibig
perlicke, perlacke, mein herz schlägt

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Konstantin Ames

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Verbannt!

Rhapsodische Gedanken
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Stücke / Gedichte


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vom wuchern

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Jan Kuhlbrodt

Mathias Traxler:
"Mir ist in Dantes Hölle nie bange."


Jan Kuhlbrodt
bespricht mit
Mathias Traxler
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Kate Tempest
Hold Your Owen

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Mario Osterland

José F. A. Oliver
21 Gedichte aus Istanbul
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Besprechung
Jan Kuhlbrodt

Wolfram Malte Fues
SkalpeSkalpelle

Besprechung
Jan Kuhlbrodt

G. F. R. G.
(Gesellschaft für religiöse Gründungen)






Dada-Alphabet, Teil 2

Thema: Tanz

Martina Hefters
Nachbereitung des Poeticon-Diskussions-Abends im „Ausland“, Berlin.

Teil 1
Teil 2
Teil 3: Ausflug in Techniken
Reaktionen

Gedicht der Woche
(23.06. - 30.06.2016)




Birgit Kreipe

san clemente

eine kirche
darunter noch eine kirche
darunter ein knochenharter tempel.

jede schicht ein eigener traum, und
sie träumen voneinander, übereinander
gestapelt, in einer:

das leid katharinas, erleuchtet
nur vom wahn ihres heiligenscheins.
vektoren, ihr goldener spin zwischen aura

und byzantinischem jenseits der kuppel.
folterträume, wie aus dem zauberkasten
der depression. verklärung, ein paradies

nur für sekunden. ein zeiger bewegt sich
aus der wand brechen blumen
wuchern, flüstern – sind schon zertreten.

du mit dem wischmopp, dem eimer
siehst du, wie sich am fuß der wand
ein fluss teilt, gleich hinter den alten göttern?

ja, es soll immer hoffnung sein
schimmer auf wasser, dein spiegelbild.
unter der kirche ist noch eine kirche

und darunter ein knochenweißer tempel
und darunter ein haus, alles vergessen
und darunter die hölle. oder ein brunnen.

Birgit Kreipe: SOMA. Gedichte. Berlin (kookbooks) 2016.

Audio
Christian Morgenstern

Täglich ein Galgenlied


27.06.2016
Armin Steigenberger
Die Probe

Memo:

Im Shakespeare-Jahr
sieben Sonette wöchentlich

- übersetzt und kommentiert
von Günter Plessow


27. 06. 2016:
          

65.


Nicht Erz noch Stein, nicht Land noch Meeres Weiten,
Mortalität geht über alle Macht.
Dies Wüten –– wie soll Schönheit widerstreiten,
die stärker nicht als eine Blüte lacht?
O, was vermag der süße Sommerwind?
Die Tage rennen an. Wie hält er aus,
wenn Felsen selbst nicht unbezwingbar sind?
Die Zeit zersetzt. Kein Stahltor schützt das Haus.
O Meditieren! Wo, so frag ich bang,
kann vor der Zeit der Zeit Juwel sich hüten?
Wes starke Hand hemmt ihren leichten Gang?
Wer könnte Schönheit retten, Raub verbieten?

O, keiner, wenn nicht dieses Wunder bliebe:
in schwarzer Tinte leuchtet meine Liebe.


Zu den Originalen 64 - 70

Politik & Poesie
Zeitzünder

26.06. Franz Oberhofer:
als die wattenmeere

Die Münchner Anthologie

stellt lyrische Texte vor, die in der Zeit nach der Anti-Lyrik-Revolte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind.

Moderne Herangehensweisen – rhetorische, semiologische, strukturalistische, dekonstruktivistische usf. – werden vorgestellt.

Die Form essayistisch und spielerisch, so poetisch wie möglich und sehr persönlich – von der Hymne bis zur Verdammung, wird Schlaglichter werfen auf ein sonst unübersichtliches Gelände.

Zuletzt:

 

Jan Wagner:
zwei städte, 2014

Wolfram Malte Fues:
zwei städte

 

Sonja vom Brocke:
Le Luxe, 2015

 

Neu im Juni

Neu im Juli



Montags=Text
/ 27. Juni
Alexandru Bulucz:
"Thesen einer Tagesform. Es regnet." (5 Gedichte)

Lyrik von Jetzt 3

Besprechung
Konstantin Ames

Diskurs

Lyrik und Kritik?
Beiträge zu Lyrik von Jetzt 3
von

Ann Cotten

Katharina Kohm
Christoph Szalay

Essay / Diskurs

Lyrik und Kritik?
Beiträge zu Beiträgen

Tristan Marquardt

Zur prekären Lage der Lyrikkritik

Walter Fabian Schmid
Kommt erst mal selbst aus den Seilen. Eine Kritik an Lyrikern zur Lyrikkritik

Jan Kuhlbrodt
Was ist Kritik? Was ist Literaturkritik?

Alexandru Bulucz
Am kritischen Faden der Seide

Charlotte Warsen
Kritik vs. Kommentarfunktion

Matthias Friedrich
Die Kritik als Dichtung zweiter Ordnung

Bertram Reinecke
Vermittler und Dienstleister

Wolfram Malte Fues
„Objektive Kriterien“?

Konstantin Ames,
Armin Steigenberger
Lobbyismus, Buddies & Homies, Kollektive, Fanzonen und Implosionen als ausbaufähige Wirklichkeit (in hineingemischten Digressionen)

Armin Steigenberger
Dialegometha?! Versuch einer Darstellung des Status Quo in der Lyrikdebatte

Hendrik Jackson
Qualitätssprünge?
ein Abend zur aktuellen Lyrikkritik in der Literaturwerkstatt

 
 
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