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Michael Braun:
DAS SCHLIMMSTE  IST  VORÜBER. DAS SCHLIMMSTE STEHT NOCH AUS.
Ein Gespräch mit dem Lyriker
Levin Westermann
über Ilse Aichinger, Poesie und Schweigen und die Unheilsengel
der Geschichte

Ulrike Feibig
perlicke, perlacke, mein herz schlägt

Besprechung
Konstantin Ames

Tim Holland
vom wuchern

Besprechung
Jan Kuhlbrodt

Carl-Christian Elze
diese kleinen, in der luft hängenden, bergpredigenden gebilde

Besprechung
Elke Engelhardt

José F. A. Oliver
21 Gedichte aus Istanbul
4 Briefe & 10 Fotow:orte


Besprechung
Jan Kuhlbrodt

Audio
Phoebe Giannisi
Ιθάκη-Ι-Ithaki-I

Hilda Ebert
Ithaka 1



Politik & Poesie
Zeitzünder
29.05. Aischylos:
Die Schutzflehenden (1)

Diskurs

Thema: Tanz

Martina Hefters
Nachbereitung des Poeticon-Diskussions-Abends im „Ausland“, Berlin.

Teil 1
Teil 2
Teil 3: Ausflug in Techniken
Reaktionen

 

Gedicht der Woche
(26.05. - 02.06.2016)




Lutz Steinbrück

Unerkannt verzogen


mein klaustrophobisch
Stelenfeld, deine Vögel

trällern dezent
am Rhythmus der Abgase entlang

vorbei ihr Flügelzittern
die Klopfzeichen der Aschewolke

vorbei das schwarze Körperwehen
am Himmel ist Ruh'

ganzjährig herrscht Betreten
auf eigene Gefahr


Lutz Steinbrück: unveröffentlicht, 2016

Memo:

Im Shakespeare-Jahr
sieben Sonette wöchentlich

- übersetzt und kommentiert
von Günter Plessow


30. 05. 2016:
          

37.


So wie ein Greis das jugendliche Tollen
und Tun des Kindes sieht und ist erfreut,
bin ich, gelähmt durch Glückes böses Grollen,
gelöst durch dich und deine Offenheit:
Ob Glanz, Geburt, ob Wohlstand oder Witz,
ob einiges davon, ob alles dein,
ob mehr noch –– Titel, Krone und Besitz ––
ich pflanze meine Liebe mittenein
und bin nicht länger lahm, arm, unterschätzt.
So viel Substanz kann mir dein Schatten geben,
denn du in deiner Fülle stützt mich jetzt,
ein Teil von deinem Glanz genügt zu leben.

Das Beste, was es sei, hinein in dich
zu wünschen nur –– und zehnmal glücklich ich!

Zu den Originalen 36 - 42

Die Münchner Anthologie

stellt lyrische Texte vor, die in der Zeit nach der Anti-Lyrik-Revolte der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts entstanden sind.

Moderne Herangehensweisen – rhetorische, semiologische, strukturalistische, dekonstruktivistische usf. – werden vorgestellt.

Die Form essayistisch und spielerisch, so poetisch wie möglich und sehr persönlich – von der Hymne bis zur Verdammung, wird Schlaglichter werfen auf ein sonst unübersichtliches Gelände.

Zuletzt:

 
 

Jan Wagner:
zwei städte, 2014

Wolfram Malte Fues:
zwei städte

 
 

Sonja vom Brocke:
Le Luxe, 2015

 
 

G. F. R. G.
(Gesellschaft für religiöse Gründungen)




Dada-Alphabet, Teil 2

 

Neu im Mai

Neu im Juni



Montags=Text
/ 30. Mai
Robert Stripling:
Vergiss die deinen Geheimnisse nicht

Lyrik von Jetzt 3

Besprechung
Konstantin Ames

Diskurs

Lyrik und Kritik?
Beiträge zu Lyrik von Jetzt 3
von

Ann Cotten

Katharina Kohm
Christoph Szalay

Essay / Diskurs

Lyrik und Kritik?
Beiträge zu Beiträgen

Tristan Marquardt

Zur prekären Lage der Lyrikkritik

Walter Fabian Schmid
Kommt erst mal selbst aus den Seilen. Eine Kritik an Lyrikern zur Lyrikkritik

Jan Kuhlbrodt
Was ist Kritik? Was ist Literaturkritik?

Alexandru Bulucz
Am kritischen Faden der Seide

Charlotte Warsen
Kritik vs. Kommentarfunktion

Matthias Friedrich
Die Kritik als Dichtung zweiter Ordnung

Bertram Reinecke
Vermittler und Dienstleister

Wolfram Malte Fues
„Objektive Kriterien“?

Konstantin Ames,
Armin Steigenberger
Lobbyismus, Buddies & Homies, Kollektive, Fanzonen und Implosionen als ausbaufähige Wirklichkeit (in hineingemischten Digressionen)

Armin Steigenberger
Dialegometha?! Versuch einer Darstellung des Status Quo in der Lyrikdebatte

Hendrik Jackson
Qualitätssprünge?
ein Abend zur aktuellen Lyrikkritik in der Literaturwerkstatt

 
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