Joachim Sartorius: Die besseren Nächte
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Christoph
Leisten
„Die
Zukunft hat ein sehr altes Herz.“
Zum 80. Geburtstag zeigt sich Joachim Sartorius auf der
Höhe seiner poetischen Kunst
Ein
wesentliches Merkmal des Poetischen bestehe darin, dass „das lyrische Subjekt
durch rückhaltlose Versenkung ins Eigene paradoxerweise das Allgemeine sagt,
von dem es durch ein Pathos der Distanz gerade Abstand zu nehmen sucht“, hat
Joachim Sartorius bei Gelegenheit einmal gesagt.
Wie sehr sein jüngster
Lyrikband mit dem Titel „Die besseren Nächte“, den Kiepenheuer & Witsch pünktlich
zu Sartorius‘ 80. Geburtstag vorlegt, diesem Diktum verpflichtet ist, zeigt
sich bereits im Auftaktkapitel: In dem sechs Teile umfassenden Zyklus
„Gegenstände des Arbeitszimmers“ nimmt der „Augenmensch“ Sartorius
Erinnerungsstücke in den Blick, die ihn an seinem Arbeitsplatz umgeben, lauter
Trouvaillen, die eindringliche Erinnerungen freisetzen an zahlreiche Reisen und
Aufenthalte in aller Welt, eine alte „Schautafel / für den Schulunterricht Biologiestunde / Ein Vogelflügel“, eine
„Eidechse Wiener Bronze“ auf einer „blaue[n] Kachel von Samarkand“, die
„schwarze Dose aus glänzendem Bakelit“, darauf „der stark stilisierte Kopf
eines Pferdes / aus seinem Hals wachsen Flügel“, einen Karton für „ausrangierte
Fotos ohne alle Ordnung“, „elf bunte Tesbihs“ und „fünf Fatima-Hände aus Silber“.
Der Dichter,
der von diesen Dingen schreibt, ist weit herumgekommen in der Welt. Geboren am
19. März 1946 in Fürth, wuchs er – als Sohn eines Diplomaten – in Tunis auf,
absolvierte sein Abitur in Bordeaux, studierte Rechtswissenschaften in München,
London, Straßburg und Paris, war nach langen Jahren diplomatischer Dienste in
New York, Istanbul und Nikosia als Generalsekretär des Goethe-Instituts und als
Intendant der Berliner Festspiele tätig und lebt heute in Berlin und Syrakus.
Daneben hat er – diesen vielfältigen Aufgaben ebenbürtig – ein facettenreiches
und mehrfach ausgezeichnetes literarisches Werk geschaffen, bestehend aus
vielbeachteten Übersetzungen, Herausgaben, Essays, Prosa und, immer wieder,
Lyrik. Diese Doppelexistenz – in kulturdiplomatischen, kulturvermittelnden
Diensten und als Schriftsteller – ist, wie Sartorius oftmals betont hat,
bewusst gewählt; sein Lebensentwurf gleicht in dieser Hinsicht Dichtern wie
William Carlos Williams, John Ashbery und Wallace Stevens, die er (teilweise
auch in Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Karin Graf) in bemerkenswerten
Übersetzungen herausgegeben hat.
Dass der Band „Die
besseren Nächte“ Sartorius auf einem Höhepunkt seiner poetischen Kraft zeigt,
deutet sich bereits in diesem Auftaktkapitel an: Die Bestandsaufnahme jener Gegenstände,
die dem Dichter an seinem Arbeitsplatz ins Auge fallen, ist alles andere als
eine selbstbespiegelnde Inventur von Kostbarkeiten, sondern vielmehr das
Initial eines Erinnerungsprozesses, der die Wertigkeit der Dinge, die uns
umgeben, beleuchtet und für den poetischen Prozess fruchtbar macht. Dass dies
gelingt, verdankt sich der präzisen Sprache und der sorgsamen Komposition (die,
wie noch zu zeigen sein wird, nicht nur für diesen Auftakt-Zyklus, sondern auch
für den gesamten Band gilt). In den genannten Örtlichkeiten – Budapest, Wien,
Samarkand, Damaskus, Istanbul, Tunis, Gabès, Tozeur, Tanger, Fez – wird eine komplexe
Welt abgeschritten, westliche und östliche Orte, Landschaften des Mittelmeers.
Die betrachteten Artefakte – eine Flügelfeder, die bronzene Eidechse, der
Deckel mit dem stilisierten Pferdekopf, der Karton mit den Fotos, die bunten Tesbihs
und die Fatima-Hände – setzen an in der Welt der Fauna, mit lauter Artefakten,
die konkret Bezüge zum Poetischen anklingen lassen, und schreiten erst langsam
fort zur dezidiert menschlichen Welt mit Aufbewahrungsboxen und der Sphäre metaphysisch
aufgeladener Sakralgegenstände. Freilich ist dieser Bestandsaufnahme das Moment
der Vergänglichkeit durchweg eingeschrieben: Die Beschriftungen der Schautafel
mit dem Vogelflügel, „mit Schreibmaschine getippt / und hingeleimt / lösen sich
jetzt ein wenig von ihrer Unterlage“, die „schwarze Dose aus Bakelit / [ist]
matt geworden“, die ausrangierten Fotos birgt ein „geborstener Karton“, und das
Bewusstsein der Endlichkeit spiegelt sich auch in der leisen, gänzlich unaufdringlichen
Selbstironie des Betrachters beim Anschauen der alten Fotos: „was für Locken
ich hatte und was für / aufregende Jacketts ich trug.“ Gleichwohl entspricht
diesem durchgängigen Wissen um die Flüchtigkeit des Seins keine resignative
Grundhaltung. In dem Bild, dass die „honiggelben Bernsteinperlen“ einer der elf
Gebetsketten „am schnellsten warm von den Fingerkuppen“ werden, schwingt durchaus
auch die Kraft der Poesie mit, versteht man die Fingerkuppen als Instrumente
des Schreibens – eine versöhnliche Vorstellung, auch und gerade in einer der metaphysischen
Tröstung beraubten Welt, die den Sprecher angesichts der vor ihm befindlichen
„fünf Fatima-Hände“, zuletzt zu der Conclusio führt: „Kein Dschinn an meinem
Totenbett.“
Die Poesie als –
zumindest temporäre, im Moment des Epi-phanischen aufscheinende – Rettung: Das
ist ein Motiv, das dieser Gedichtband immer wieder anklingen lässt. Freilich
ist eine solche Poesie undenkbar ohne historisches und literaturhistorisches
Bewusstsein. Und so beugt sich der nachfolgende Abschnitt unter dem Titel
„Ruinöse Land-schaften“ weit zurück in die Historie. Der Auftaktvers des ersten
Gedichtes – „Die Erde ist ein eingestürzter Hafen“ – liest sich wie eine
Variation des berühmten Zitats aus dem Märchen der Großmutter in Büchners
„Woyzeck“ und bereitet zugleich den Boden für eine Reflexion auf die eigene
Lebensgeschichte und die antike Historie Siziliens, eine Reflexion, in der auf
subtile Weise und – ohne es direkt anzusprechen – auch die Verwerfungen der
Gegenwart mit-schwingen. „Erinnerungen gleichen Karyatiden“, heißt es im
weiteren Verlauf dieses Gedichts; im Bild der steinernen, wohlgewandeten
Frauenfiguren, die als Säulen in der anti-ken Architektur fungieren und die – ungeachtet
aller Schön-heit – unter der Last zu erzittern scheinen, leuchten Anmut und
Schwere des Erinnerungsprozesses gleichermaßen auf.
„Wenn Vergessen
paradoxerweise eine Grundbedingung des Erinnerns ist, dann entscheiden Gedichte
über das, was in den Orkus kippt, und das, was erinnert bleiben soll“, schrieb
Joachim Sartorius vor vielen Jahren in dem heute noch lesenswerten Sammelband
„Vom schwierigen Vergnügen der Poesie“. In den Gedichten dieses Abschnitts
wendet der Dichter sich – teilweise – fast vergessenen antiken Orten und Ausgrabungsstätten
Siziliens zu, etwa der einst prosperierenden Polis Selinunt, die von den
Karthagern 409 v. Chr. in kürzester Zeit dem Erdboden gleichgemacht wurde, und dem
durch diesen Kriegszug schlagartig verwaisten Steinbruch „Cave di Cusa“, wo
heute „gigantische Steintrommeln / für die Tempel von Selinunt // wie
Spielzeuge von Riesen / […] im hohen
gelben Gras“ liegen. Wenn im darauffolgenden Gedicht der beiläufigen Wahrnehmung
einer gewaltsamen Tötung von Heuschrecken und Schmetterlingen ein sizilianischer,
auf die griechisch-antike Vorstellung der „goldenen Äpfel der Hesperiden“
zurückgehender Volksglaube – „ Wer
Zitronen trägt, / sagen sie hier, kann nicht sterben, / kann nicht müde werden“
– konfrontativ entgegengesetzt wird, so leuchtet auch darin wieder – auf
vorsichtigste Weise – die im antiken Mythos verankerte Vorstellung einer
möglichen, aber keinesfalls sicheren Rettung durch Erinnerung und Poesie auf. Von
solcher Rettung kann freilich in der profanen Alltagswelt der Gegenwart kaum
die Rede sein: „Zuletzt sah man Arethusa in einem Café / Teller aus dem
Geschirrspüler holen / Artemis ging alt und faltig über den Domplatz“, heißt es
in dem Gedicht „Was ist geworden? Was soll geschehen?“
Auch im
Auftaktgedicht des dritten, vier Gedichte umfassenden und mit dem Titel „Krieg“
überschriebenen Teils werden antike Welt und Gegenwart zusammengedacht,
insbesondere im Auftaktgedicht „Späti in Delphi“, das der Erfahrung der
Unverständlichkeit des Orakels angesichts von Kriegswirklichkeit – „Nichts verstanden,
die Pythia / zu heiser, von den leisen Schreien / konnte der Wärter nichts
übersetzen“ – eine Zusammenkunft „um den Kiosk“ nach-folgen lässt; „ein roter
Omphalos in der Nacht, / der einzige Ort, der uns heimleuchtet“. Hier erscheint – neben der Poesie – das Soziotop
eines schlichten Kioskes als hoffnungsspendender Ort eines Miteinanders, selbst
wenn er nichts anderes bietet als „Ouzo wie graue Schneeflocken“ und „ranzige
Mandeln“. Zwei weitere Gedichte dieses Teils sind der kriegerischen Zerstörung in
Syrien und im Irak gewidmet, bevor das abschließende Gedicht auch das
Massensterben von Flüchtenden im Mittelmeer anklingen lässt, ohne dies aber nur
zu registrieren: „Jetzt da die Furcht vor dem Offenen / groß ist sind die
Küsten / von rettender Bedeutung“, heißt es in der vorletzten Strophe.
Als „Küsten von
rettender Bedeutung“ lassen sich auch viele der Sphären verstehen, die in dem
Abschnitt „Lebenskarten für den Abend“ thematisiert werden. Da taucht natürlich
– zunächst – die Poesie als etwas Rettendes auf. Im Titelgedicht des Bandes,
„Die besseren Nächte“, das an den Anfang dieses Kapitels gestellt ist, lesen
wir, einstweilen wenig überraschend: „Am besten die Nächte, / in denen ein
Gedicht gelingt“, um unmittelbar darauf eine Correctio zu vernehmen: „Besser
noch die Nächte, / in denen wir Blitze gucken mit Gewitter.“ Aber auch das ist
nicht das letzte Wort: „Am besten die Nächte, / in denen eine Berührung gelingt:
/ Dann hat das unablässige Fragen, Zweifeln / ein Ende, Haut wird wirklich und
Wärme auch. / Und es ist alles nicht mehr so umsonst.“ Wertschätzender lässt
sich die Bedeutung sinnlich liebender Begegnung – vielleicht auch als
Voraussetzung des poetischen Tuns – in einem Gedicht kaum ausdrücken. Das
Kapitel umspielt dieses Thema liebevollen Miteinanders, nicht zuletzt
angesichts fortgeschrittener Lebenszeit, in vielerlei Variationen und macht
auch vor der Achtsamkeit und Zuversicht für sich selbst nicht halt. In
„Charité, Kardiologie“, betont der Sprecher nach einer Herzoperation „die
Freude, neu zu beginnen. Von Neuem / sucht das Katheter den Zugang zum Herzen“.
Zwischen den
beiden zuletzt erwähnten Gedichten steht ein Poem mit dem Titel „Schenken“.
„Warum macht es Spaß, / Vergängliches zu schenken? / Blumen, Häuser, Gefühle?“,
heißt es zum Auftakt. Gleich darauf erfolgt die Antwort: „Als wir noch jung
waren / und ich Man-schettenknöpfe trug, / schenkten wir uns zukünftige
Erinnerungen. / Sie brauchten lange, um zu verderben. / Manchmal trafen sie
nicht einmal ein.“ Das Gedicht lenkt den Blick darauf, dass die Gaben, die wir
unserem Gegenüber zukommen lassen, auf etwas Zukünftiges gerichtet sind,
nämlich auf Erinnerungen, die wir damit – möglicherweise – schaffen, und dass
dieser Prozess des Gebens zweifellos auch einem Risiko ausgesetzt ist, denn wir
können nicht wissen, ob die Erinnerungen auch wirklich eintreffen werden. Es
ist sicherlich nicht die schlechteste „Lebenskarte“, wenn man die
privat-persönliche Aussage dieser Verse auch in seinem eigenen Leben beherzigt.
Aber das Gedicht „Schenken“ erschöpft sich keineswegs in dieser subjektiven
Dimension. Es lässt sich durchaus auch darauf beziehen, was der Dichter „gibt“
(und wovon er nicht wissen kann, ob und wie lange es erinnert werden wird), und
darauf, was Geschichte und Mythos uns „geben“, ob und wie wir sie weiter
erinnern, fruchtbar machen für unsere eigene Gegenwart – und für die Zukunft.
Ja: Es geht um die Zukunft. Und in diesem Sinne endet das Gedicht mit einem Vers,
der es in sich hat und der zwischen den unterschiedlichsten
Bedeutungsdimensionen oszilliert: „Die Zukunft hat ein sehr altes Herz.“ Dies kann
– vordergründig und ganz konkret – gelesen werden als die Erkenntnis eines
alternden Menschen, dessen mögliche Zukunft eben davon abhängig ist, dass sein
„sehr altes Herz“ weiter schlägt. Aber zugleich – und weit darüber hinaus –
verweist dieser Vers auch auf die – in unseren Tagen so gefährdete – Zukunft
der Menschheit, die eben auch davon abhängig ist, dass das alte Herz der
Erinnerung weiterhin lebendig bleibt, die Erinnerung an Geschichte, Mythos und
literarisches Erbe des Orients und des Okzidents, „zweier“ Welten also, die in
diesem Gedichtband immer wieder miteinander korrespondieren und von denen wir schon
seit Goethe wissen, dass sie „nicht mehr zu trennen“ sind.
Das
Kapitel „Lebenskarten für den Abend“ bildet den Kern des Gedichtbands; die übrigen
sechs Kapitel sind kompositorisch um dieses Herzstück gruppiert, und zwar dergestalt,
dass sie spiegelbildlich aufeinander Bezug nehmen. So antwortet der Abschnitt „Wir
sind Streuner“ auf das Kapitel „Krieg“, indem hier den Verwüstungen unserer
Zeit ein Vaga-bundieren, besser noch: ein Flanieren in der Welt geradezu
entgegengesetzt wird, fast, so könnte man sagen, als Lebenskonzept, mit dem es
gelingt, die Augen zu öffnen, Schönheit wahrzunehmen, aber auch die
unausweichliche Vergänglichkeit und das Leid. Selbst das Leid der Tiere: Von
einem Papagei im Café Agora ist die Rede, der „[i]n der schrecklichen
Einsamkeit […] Englisch gelernt“ hat, von einem winzigen, ausgesetzten Kätzchen,
das mühselig und hilflos sein Leben damit fristet, „nicht unterzugehen“, und
von einem streunenden Husky, der in seiner Heimatlosigkeit den Labrador beneidet,
„der seinen Herren zieht“.
Was
folgt, ist ein Kapitel, das Sartorius mit dem Titel „Mein Pantheon“ überschrieben
hat. Es ist ein Pantheon, das den „Ruinösen Landschaften“ aus Geschichte und
Gegenwart trotzt und von dem – bei einem Dichter wie Sartorius, der
uneingebildet das Schaffen der Anderen immer über das eigene Schaffen gestellt
hat – nicht einmal anzunehmen ist, dass es vollständig ist. Dieser Abschnitt
ist eine einzige Verneigung vor einer illustren Schar von Dichterinnen und
Dichtern, die Joachim Sartorius verehrt: Henri Michaux, Cesare Pavese, Sappho, Tezer
Özlü, Orhan Veli Kanık, Rolf Dieter
Brinkmann, Pierre Jean Jouve, Guido Ceronetti und Aleksandar
Tišma. Es sind Augenblicke des Schaffens und auch des Leidens dieser Autorinnen
und Autoren, die hier in den Blick gelangen, um dann am Ende des Kapitels zu
fragen: „Wie lange noch / kann ich den Himmel feiern?“ Gemeint ist hier
natürlich – auch – dieser Himmel der Literatur.
Am Ende steht ein
letztes Kapitel mit dem Langgedicht „Gedächtnis des Mittelmeers“. Und auch hier
zeigt sich die genaue Komposition des Bandes: Die mediterrane Welt, für Joachim
Sartorius seit jeher der andere, größere, nämlich universelle Denk- und
Arbeitsraum, wird hier dem im Auftaktkapitel thematisierten häuslichen „Arbeitszimmer“
gegenübergestellt. Diese Coda am Ende des Bandes ist ein beeindruckender
Parforceritt durch Geschichte und Gegenwart der mediterranen Welt, viele Motive
der vorausgegangenen Gedichte werden darin aufgegriffen, und er mündet in der
Erkenntnis: „Die Abdrücke, / die uns geformt haben, sind einzig Abdrücke der
Literatur.“
Joachim Sartorius hat mit
seinem neuen Gedichtband ein Werk vorgelegt, das tief aus Mythos, Geschichte
und Literatur schöpft und dabei – ohne sich an schnöde tagespolitische Themen
zu verlieren – viel über unsere Gegenwart und über denkbare Zukunftsperspektiven
offenbart. Man möchte sich diese präzise geformten, sinnlich beeindruckenden
und zudem sprachlich und klanglich überzeugenden Gedichte gerne auch laut
gelesen vorstellen, am besten vom Dichter selbst. Dazu besteht in diesen Tagen mehrfach
Gelegenheit; u.a. wird er am 26. März im Lyrik Kabinett München lesen. –
Wenn diese Rezension erscheint,
steht der runde Geburtstag von Joachim Sartorius noch bevor. Uns, seinen
Leserinnen und Lesern, hat er mit seinem neuen Gedichtband freilich schon jetzt
ein großes Geschenk gemacht. Möge uns diese Stimme der Lyrik viele weitere
Jahre beglücken! – Ad multos annos,
Joachim Sartorius!
Joachim Sartorius: Die besseren Nächte. Gedichte. Köln
(Kiepenheuer & Witsch) 2026. 78 S. 22,00 Euro.